Den nachfolgenden Zitaten aus einem Kommentar von Jörg Dräger (CHE Vorstand) in der ftd vom 26.11.2008 ist aus meiner Sicht wenig hinzuzufügen – diese Hinweise könnten auch für den Fachbereich eine grobe Roadmap für die Zukunft sein:
„…viel zu stark sind unsere Angebot und Studienabläufe noch auf … Menschen mit Abitur oder Fachhochschulreife ausgerichtet … , die vor Ort und Vollzeit studieren. Gerade diese Gruppe aber nimmt aus demografischen Gründen ab. Andere, wie Migranten, Berufstätige, Studieninteressierte ohne Abitur oder Fachhochschulreife sowie Mütter und Väter mit Kleinkindern, finden heute noch zu selten den Weg an die Hochschulen. … Alle diese Zielgruppen werden die Hochschulen unter dem Stichwort Diversity Management künftig über neue und flexiblere Studienprogramme wie Teilzeit- oder Fernstudiengänge, die Anrechnung von vorab erworbenen Qualifikationen oder auch spezielle Rekrutierungsstrategien erschließen müssen. … In einem ersten Schritt muss ein mentaler Wandel stattfinden: Das erhebliche Potenzial darf nicht einem falsch verstandenen Elitedenken zum Opfer fallen. Der nächste Schritt ist systematische Arbeit. Denn wer sich heute nicht für neue Zielgruppen attraktiv macht, wird sie in fünf Jahren auch nicht gewinnen können.“