Allen Lesern wünsche ich einen guten Start für 2009 mit einem Zitat von Joseph Beuys (aus einer sehenswerten Ausstellung in Berlin):
„Ich habe keinerlei Optimismus oder Pessimismus gegenüber der Zukunft, sondern ich sehe einfach Möglichkeiten“
Allen Lesern wünsche ich einen guten Start für 2009 mit einem Zitat von Joseph Beuys (aus einer sehenswerten Ausstellung in Berlin):
„Ich habe keinerlei Optimismus oder Pessimismus gegenüber der Zukunft, sondern ich sehe einfach Möglichkeiten“
Lese gerade einen interessanten Kommentar in der Financial Times Deutschland
… Nur sollten wir nicht glauben, dass wir uns im 21. Jahrhundert weiterhin als Land der Produktion in der Weltwirtschaft empfehlen können. Ich halte es
für völlig unverantwortlich, wenn Eltern ihren Kindern ein Ingenieurstudium empfehlen, weil sie sich davon einen sicheren Arbeitsplatz versprechen.
Selbst in den 70er-Jahren glaubten die Menschen im Ruhrgebiet noch daran, dass es immer Bergarbeiter geben wird. Das stimmt zwar global, aber eben nicht für das Ruhrgebiet.
Das gleiche Schicksal wird die Ingenieure ereilen.
Die Politik sollte aufhören, auf die jammernde Industrie zu hören, die sich vor Kurzem noch über den Ingenieurmangel beschwerte und die in den nächsten Monaten junge Ingenieure massenweise in die Arbeitslosigkeit entlassen wird. Es ist Zeit, unseren Ingenieurkult und den deutschen Sonderweg zu beenden.
Im 21. Jahrhundert sollten wir von einer Exportwirtschaft zu einer normalen Volkswirtschaft übergehen – mit einer breiten Palette von Industrien und Dienstleistungen.
Die überwiegende Orientierung auf Ingenieurstudiengänge vernachlässigt die wirtschaftliche Bedeutung von Organisations-, Führung- und Wirtschaftsknowhow und schwächt damit Hochschule und Land!
Es geht doch um ein sinnvolles (unternehmerisch und gesellschaftlich) Miteinander beider Berufsgruppen.